Ich bin ein Petplayer

28. Januar 2021 1 Von DogHaku

Richtig. Wat? Genau. Petplayer. Kategorie Pupplayer. Was genau bedeutet das? Dazu hole ich etwas weiter aus, und gebe direkt zu bedenken das es sich hierbei um meine Sichtweise handelt. Andere Petplayer können das anders sehen natürlich.

Ich würde jetzt auch hier gerne Wikipedia zitieren, doch was dort steht ist schlichtweg falsch. Dort wird Petplay generalisiert als ein erotisches Rollenspiel bezeichnet, und das ist einfach falsch. Natürlich gibt es das auch, aber es gibt noch so viel anderes.

Darf ich vorstellen? Haku. Ich geh mal direkt in die Vollen mit diesem Bild. Und kann mir schon direkt die ersten Reaktionen vorstellen dazu. Der hat doch ne Macke, das ist Pervers, und und und. Doch dazu gleich mehr.


Das ist er also, der Haku. Der Betreiber dieses Blogs. Ein Petplayer, bzw. Pupplayer, ein Hund. Oder ein Wuffel, klingt schöner 🙂

Was ist denn nun ein Petplayer?

Das ist garnicht so einfach zu beantworten, es gibt viele Facetten. In erster Linie bedeutet Petplay sich wie ein Tier zu verhalten. Den Kopf frei machen und spielen. Für einen Moment die menschlichen Probleme vergessen, die das Menschsein eben so mit sich bringt. Dafür ist es übrigens absolut nicht notwendig so eine Maske (“Hood”) zu besitzen oder zu tragen, aber viele mögen das gerne und vielen hilft es. Mir auch.

Das hat im positiven Sinne was mit entmenschlichung zu tun, denn genau das möchte ich in diesem Moment nicht sein. Ein Mensch. Ich möchte spielen, rumtoben (ok das nicht mehr so, ich bin alt xD ), spielen, gestreichelt werden. Wie ein Hund eben. Der sich bei seinem Herrchen geborgen fühlen kann und keine Angst haben braucht. Bei guten Herrchen jedenfalls sollte das so sein.

Be Openminded. Das ganze Spektrum gibts natürlich in allen Facetten, von Wuffeln die das ab und zu mal machen, bis hin zu quasi 24/7 Wuffeln wo die Rolle dann auch ihren Weg ins Bett findet. Auch da gibts aber den Unterschied dann ob es nur um das Outfit an sich geht, oder tatsächlich auch um das Petplay, oder in dem Falle Pupplay.

Man kann auch sagen es ist im nicht-sexuellen Sinne auch wieder ein Kind sein, sich verkleiden, Spaß haben. Was man als Erwachsener Mensch normalerweise (leider) nicht mehr hat in der Form.

Im Übrigen gibt es Petplayer aller Geschlechter und mit allen sexuellen Orientierungen die es so gibt. Das ist kein “Schwulending” oder so, wie man öfters mal hört.

Warum? Einfach nur warum?

JA WARUM DENN NICHT. Jeder soll das machen wonach ihm ist, solange es niemanden schadet. Das erstmal vorweg. Für mich persönlich ist das schon fast meditativ. In beide Richtungen, egal ob ich nun der Wuffel bin oder das Herrchen eines Wuffels spiele. Es macht spaß, es entspannt, es entstresst. (Solange einen die Community nicht stresst, aber das ist wieder ein GANZ anderes Thema).

Das ist doch ein Einzelfall oder?

Nein. Es gibt viele, sehr viele Petplayer. Und gerade in den letzten 3-4 Jahren ist die Community massiv gewachsen. Zahlen gibt es natürlich keine, man liest alle möglichen Zahlen und kann dennoch nur Schätzen. Aber ich denke mal das man Deutschlandweit mit Sicherheit in einem 5 stelligen Bereich liegt, das kann man wohl mit ziemlicher Sicherheit sagen.

Das soll es auch erstmal als Einführung soweit gewesen sein, ich werde auf dieses Thema sicherlich noch häufger eingehen in zukünftigen Beiträgen.

Wraff